Wir haben in Namibia an sieben verschiedenen Orten übernachtet, darunter sechs Lodges. Diese hier war unser Favorit. || Die „Zelte“ sind eher luxuriöse Zimmer mit seitlichen Belüftungsöffnungen aus Segeltuch. Vom Bett aus oder von der Veranda mit ihren bequemen Liegestühlen hat man einen tollen Blick auf das Wasserloch. Sowohl von unserem Zimmer als auch von der Hauptlodge aus konnten wir Giraffen, eine Warzenschweinfamilie und ein Breitmaulnashorn am Wasserloch beobachten. Die Giraffe lief nach dem Trinken fast an unserem Zimmer vorbei – ein Riesenspaß! || Das Zimmer selbst hat ein bequemes Bett mit Moskitonetzen. Anders als in vielen Lodges gibt es hier Steckdosen, sowohl im Bett als auch anderswo. Es gibt eine Innen- und eine Außendusche, an denen jeweils Handtücher bereitliegen. Das sehr große Badezimmer ist mit zwei Waschbecken und einer Badewanne ausgestattet. Außerdem gibt es einen Schreibtisch mit Stuhl. Zwei Kleiderschränke und ein Safe bieten Platz für Gepäck. Eine gut sortierte Minibar, ein Kühlschrank und ausreichend gefiltertes Wasser stehen im Zimmer bereit. Die Zimmer verfügen über holzbeheizte Whirlpools, die auf Wunsch organisiert werden (wir haben darauf verzichtet). Wir fanden es die luxuriöseste aller sehr schönen Unterkünfte, in denen wir übernachtet haben. Viel Platz, gut organisiert und einfach alles hat wunderbar gepasst. || Unser Butler Cascious war jederzeit sehr aufmerksam und freundlich und sorgte dafür, dass es uns im Zimmer, im Restaurant und überall sonst an nichts fehlte. Das Essen im Restaurant war im Allgemeinen sehr lecker. Die glutenfreien Bedürfnisse meines Partners, der Zöliakie hat, wurden hervorragend berücksichtigt. Die Lodge stellte außerdem ein exzellentes Picknick für unseren Tagesausflug in den Etosha-Nationalpark bereit, und das Buschfrühstück an unserem letzten Morgen bei Sonnenaufgang war der perfekte Abschluss unseres Aufenthalts. || An zwei Nachmittagen unternahmen wir Pirschfahrten mit Onguma-Guides, die um 16:00 Uhr starteten und gegen 19:00 Uhr zurückkehrten. (An einem Morgen unternahmen wir eine separate Pirschfahrt mit einem eigenen Guide im Etosha-Nationalpark.) Auf einer dieser Fahrten sahen wir eine Löwin, die eine Impala jagte, ein Breitmaulnashorn aus nächster Nähe, Zebras und schließlich einen Löwen mit einer Löwin und ihren Jungen. Auf der anderen Seite war ein Highlight die Beobachtung von Giraffen vor Sonnenuntergang sowie ein seltener Regenbogen über dem Etosha-Nationalpark. Wir sahen außerdem eine Puffotter, einen Habicht, einen Nashornvogel, eine Riesentrappe und Gnus. || Die Lodge bietet einen „Dream Cruiser“ an, im Grunde ein sehr großes Fahrzeug mit Bett und Essbereich im Obergeschoss sowie Bad und Dusche im Untergeschoss. Es steht neben einem Wasserloch, und man kann dort essen und schlafen. Luxuriöser, als es klingt, aber wir konnten trotzdem nicht ganz nachvollziehen, warum man dafür extra bezahlen und sein teures Luxuszimmer aufgeben sollte. Ich kann mir aber vorstellen, dass manche die Idee mögen, etwas abgeschiedener in der Wildnis zu schlafen. || Der Souvenirladen ist gut und die Preise sind angemessen, insbesondere für eine gehobene Lodge. Wir waren froh, dort ein paar Dinge gekauft zu haben, da die Qualität besser war als in Windhoek. Gegen 15 Uhr wird ein Nachmittagstee angeboten, an dem wir aber nie teilnehmen konnten, weil wir zu müde und zu satt waren. || Kurz gesagt, wir haben die Lodge geliebt und sind sehr froh, unsere Namibia-Reise dort beendet zu haben.
mdglobetrotter
2 months ago